VRB Saarpfalz eG optimiert ihr Geschäftsstellennetz

Homburg. Immer mehr Kunden nutzen die digitalen Kanäle der VRB Saarpfalz eG und fordern entsprechende Angebote. Sie möchten Bankgeschäfte zeitlich flexibel und auch außerhalb gewohnter Geschäftsöffnungszeiten erledigen – z. B. nach Feierabend oder am Wochenende. Gleichzeitig wächst der Bedarf nach qualifizierter Beratung in Beratungszentren. Die Frequentierung kleinerer Geschäftsstellen hat dadurch rapide abgenommen.


„Die VRB Saarpfalz eG prüft kontinuierlich, wie sich das Nutzungsverhalten unserer Kunden entwickelt und wie sie sich diesem anpassen muss.“, erklärt Vorstandsmitglied Christoph Palm. „Wir wollen und müssen unser Geschäftsstellennetz optimieren, um den Anforderungen eines sich ständig ändernden Marktes gerecht werden zu können. Vor diesem Hintergrund erfolgen regelmäßig Überprüfungen unseres gesamten Servicestellen-Netzes, um eine der sich verändernden Nachfrage angemessene Ausstattung unseres Geschäftsgebietes sicherstellen zu können.“, so Christoph Palm.


Zum 31.12.2019 werden in diesem Zuge drei der 15 Geschäftsstellen mit nahegelegenen Standorten zusammengelegt. Betroffen hiervon sind die Geschäftsstellen in Altheim, Lautzkirchen (jeweils Zusammenlegung mit der Geschäftsstelle Blieskastel) und Oberbexbach (Zusammenlegung mit der Geschäftsstelle Bexbach). Mit Geldautomat und Kontoauszugsdrucker in der jeweiligen SB-Zone bleibt die VRB Saarpfalz eG präsent. Somit ist die Bargeldversorgung weiterhin rund um die Uhr gewährleistet.


Insgesamt zeigt sich eine deutliche Verringerung der Nutzung von Geldausgabeautomaten, was auf die wachsende Akzeptanz von Zahlungen durch Kredit- und Bankkarten zurückzuführen ist. Deshalb werden die Selbstbedienungs-Standorte Kirrberg, Bierbach, Webenheim und Ommersheim zum 31.12.2019 geschlossen.


Mit den verbleibenden Geschäftsstellen im Saarpfalz-Kreis ist die VRB Saarpfalz eG weiterhin regional präsent. „Genossenschaftsbanken, die unserer Größe entsprechen, haben im Durchschnitt nur 7 bis 9 Geschäftsstellen. Die VRB Saarpfalz eG bleibt mit einer
überdurchschnittlichen Anzahl von 12 Geschäftsstellen in der Region vertreten. Beratungs- und Servicequalität ist bei allen Veränderungen unsere oberste Priorität.“, so Christoph Palm.


Vorstandsmitglied Helmut Scharff ergänzt: „Dies sind Schritte, die nicht gerne gegangen werden. Es ist uns jedoch wichtig, unser Leistungs- und Serviceangebot regelmäßig zu aktualisieren und es stärker an den sich wandelnden Kundenwünschen auszurichten. D. h., wir bieten dort mehr Leistungen an, wo unsere Kunden sie abrufen möchten: auf allen digitalen Kanälen, in unserer Internetfiliale und den Banken-Apps, telefonisch mit unserem KundenServiceCenter und vor Ort mit unseren Beratungszentren. Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch: Wenig genutzte Filialen werden zusammengelegt. Mit dieser Zukunftsstrategie stellt sich die Bank langfristig sicher auf.“


Dennoch möchte die VRB Saarpfalz eG betonen, dass sie keine Direktbank ist und es auch nicht werden will. Persönliche Betreuung und Genossenschaftliche Beratung stehen weiterhin im Mittelpunkt.


Betriebsbedingte Kündigungen wird es im Rahmen der Geschäftsstellenzusammenlegungen lt. Christoph Palm nicht geben.