VRB Saarpfalz eG blickt auf zufriedenstellendes Jahresergebnis 2018 zurück

Bilanzsumme steigt auf rd. 726 Mio. EUR – Dividende beträgt 4,0 Prozent

Homburg/Saar am 12. Juni 2019 - Über das große Interesse der zahlreichen Vertreterinnen
und Vertreter am Wohlergehen der VRB Saarpfalz eG konnten sich der
Aufsichtsratsvorsitzende Ludwig Wolf sowie die beiden Bankvorstände Christoph Palm und
Helmut Scharff freuen. Der Zuspruch an der diesjährigen Vertreterversammlung war wie
gewohnt hoch. Begrüßt wurden die anwesenden Vertreterinnen und Vertreter sowie die
weiteren geladenen Gäste auch in diesem Jahr durch drei Mitarbeiter der VRB Saarpfalz eG.
Ganz nach dem Motto “Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt“ stellten diese sich und Ihren Antrieb im Rahmen einer kurzen Einleitung vor und übergaben anschließend das Wort an den Vorsitzenden des Aufsichtsrates, Herrn Ludwig Wolf.
Nach dem Aufsichtsratsvorsitzenden Wolf ging Vorstandsmitglied Christoph Palm in seinen
Ausführungen zunächst auf die Rahmenbedingungen der Bank ein.
Dabei griff Palm den genossenschaftlichen Gedanken auf und gab an einigen Beispielen
wieder, wie die VRB Saarpfalz diesen als Genossenschaftsbank interpretiert und umsetzt.
Palm bezog sich in seinen Erläuterungen auf eine repräsentative Umfrage des
Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Deutschen Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-
Gesellschaft über Genossenschaftsbanken und betonte dabei den positiven Stellenwert sowie
die positive Wahrnehmung durch die Bevölkerung in Deutschland über alle Altersklassen
hinweg. Der Auftrag der Bank ist satzungsmäßig definiert. „Die genossenschaftliche
Kernaussage bedeutet für uns, dass wir ganz klar im Interesse der Unternehmer und
Privatpersonen handeln, die gemeinsam Eigentümer/innen unserer Genossenschaftsbank sind.
Der Förderauftrag der Genossenschaften bedeutet auch, dass wir zum Wohle aller Mitglieder
wirtschaftlich agieren müssen, um den Förderauftrag nachhaltig erfüllen zu können“, so Palm.
„Als regionale VRB Saarpfalz liegt unser geschäftspolitischer Fokus klar auf der hiesigen
Region“, so Palm. Das regionale Engagement der Genossenschaftsbank beschränkt sich längst nicht mehr nur auf das Kerngeschäft, insbesondere der Kreditvergabe an Unternehmen und Privatleute. Einen hohen Stellenwert genießt bei der VRB die Unterstützung für örtliche Vereine und Initiativen. „Auch dies macht die Besonderheit einer regionalen Bank aus“, so Palm.
Es wurden Beispiele genannt: Die VRB hat seit Ende 2015 über ihre Crowdfunding-Plattform
gemeinsam mit vielen Spenderinnen und Spendern die Umsetzung von insgesamt 33
Projekten von Vereinen und sozialen Einrichtungen in der Region im Gegenwert von 84.000€
möglich gemacht.
Ein weiterer 6-stelliger Betrag wurde jährlich für Spenden und Sponsoringmaßnahmen in der
Region durch die VRB Saarpfalz investiert.
Außerdem unterstützt die Bank die kreative Bildung von Kindern und Jugendlichen durch den
Internationalen Jugendwettbewerb „jugend creativ“. Es beteiligten sich im vergangenen Jahr
über 125 Schulklassen aus 19 Schulen.
Zudem befinden sich aktuell unter den insgesamt 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der
VRB Saarpfalz 5 Auszubildende.
„Engagierte und kompetente Mitarbeiter, die Nähe zu den Mitgliedern und kaufmännische
Verantwortung sind Grundlagen unseres Erfolges“, so das Fazit Palms. „Durch langjährige
Geschäftsbeziehungen mit unseren Kunden gepaart mit unserer jahrzehntelangen Erfahrung
als Finanzierungsgeber in der Region schaffen wir konkreten ökonomischen Nutzen. Darüber
hinaus fokussieren wir uns auf das regionale Geschäft“, so Palm.
Anschließend präsentierte Vorstandsmitglied Helmut Scharff die Zahlen des Geschäftsjahres
2018 und ging auf die wesentlichen Bilanzpositionen ein.
Mit einem Jahresüberschuss in Höhe von rd 575.000 EUR lag der Gewinn leicht über dem
Vorjahresniveau. „Mit diesem Ergebnis können wir - auch vor dem Hintergrund der
herausfordernden Niedrigzinsphase - zufrieden sein“ bekräftigt Scharff. „Ein Ärgernis ist für uns allerdings die steigende bürokratische Belastung infolge der Bankenregulierung. Die
Meldepflichten und sonstigen Anforderungen haben 2018 weiter zugenommen, weil die
Bankenregulierer zu wenig zwischen risikoarmen Regionalbanken wie uns und den
systemrelevanten Großbanken differenzieren. Hier brauchen wir dringend spürbare
Erleichterungen“, so Scharff.
Die 21.547 Anteilseigner der Genossenschaftsbank erhalten als Gewinnbeteiligung eine
Dividende in Höhe von 4 Prozent auf ihre gezeichneten Geschäftsanteile. Die Dividende liegt
somit weiterhin deutlich über dem aktuellen Marktniveau.
Die Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um rd. 24,5 Mio. EUR auf rd. 726 Mio EUR.
Mit gesunden Wachstumsraten im bilanziellen und außerbilanziellen Geschäft und einem guten Vermittlungsgeschäft mit den Verbundpartnern und der Karlsruher Lebensversicherung AG hat die Bank die Basis für ein zufriedenstellendes Jahresergebnis gelegt.
Dies verdankt die Genossenschaftsbank sicherlich auch ihrem Geschäftsmodell „Aus der
Region, für die Region“. „Wir wollen auch weiterhin durch eine konsequente Vertriebsausrichtung, verbunden mit einer permanenten Qualifizierung unserer MitarbeiterInnen und einem stringenten Kostenmanagement dafür sorgen, auch in Zukunft erfolgreich zu sein“, so Scharff.